Dr. med. univ Günther Wielath | Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde | Neustadt 11 | A-6800 Feldkirch | Telefon: 05522/72 636 | Fax: 05522/72 636 - 4
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Parodontologie

Ihre Ernährung und die Qualität Ihrer Mundhygiene haben maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit Ihrer Zähne und des Zahnfleisches. Auch die Bedeutung der Pflege des Zahnfleisches und des Zahnbetts ist riesig, leiden doch 95 Prozent aller erwachsenen Österreicher unter Parodontitis.

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates und betrifft das Zahnfleisch, die Zahnwurzel und den ihn umgebenden Knochen. Sie kann in verschiedenen Formen auftreten. Die häufigste Variante ist die schleichende und zumeist schmerzfreie über Jahre hinweg verlaufende Erwachsenenparodontitis, die als häufigste Ursache für den Zahnausfall gilt.

gesunder Zahn Entzündung Abbau Kieferknochen verlorener Zahn
gesundes Parodontium durch Zahnbeläge wird die Entzündung eingeleitet und Zahnfleischtaschen entstehen die Entzündung führt zum Abbau des Kieferknochens der Zahn lockert sich und geht verloren

Die Hauptursache für die Erkrankung ist der bakterielle Zahnbelag, welcher sich im Bereich des Zahnfleisches und der Zahnoberfläche ansiedelt. In weiterer Folge kommt es zu Zahnsteinbildung und Vermehrung der Bakterien und Produktion von Giften, welche den Zahnhalteapparat zerstören. Es entstehen Zahnfleischbluten, Schwellungen und teilweise auch Schmerzen. Findet keine adäquate Behandlung statt, so bilden sich Zahntaschen, welche sich langsam in die Tiefe ausdehnen und schließlich den Knochen um die Zahnwurzel zerstören. Die Folgen sind Lockerung des Zahnes und Zahnausfall.

Da es sich hierbei um eine bakterielle Erkrankung handelt, ist der wichtigste Ansatzpunkt für die Behandlung der Parodontitis – neben der Beseitigung von Keimen – die gründliche Entfernung aller Bakterienschlupflöcher (Zahnbeläge, Zahnsteine, Zahntaschen).

ein umfassendes Therapiekonzept ist notwendig:

Bei bereits stark fortgeschrittenem Knochenverlust besteht die Möglichkeit mit künstlichen Knochenersatzmaterialien und Membranen den verlorenen Knochen teilweise wieder herzustellen.

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